Wenn Kommunikation klar wird, kann Zusammenarbeit wieder fließen
In Organisationen entstehen Reibung, Missverständnisse und Blockaden selten allein durch fehlende Prozesse. Häufig liegt es daran, dass Kommunikation von zusätzlichem Rauschen begleitet wird: innere Unsicherheiten, unausgesprochene Erwartungen, widersprüchliche Rollen oder Spannungen, die nicht benannt werden.
Was gesagt wird, ist dann oft korrekt formuliert.
Was ankommt, ist etwas anderes.
Ich arbeite an dieser Schnittstelle zwischen innerer Haltung, Kommunikation und Arbeitsrealität. Dort, wo Verständigung nicht durch neue Methoden entsteht, sondern durch innere Klarheit und bewusstes Wahrnehmen dessen, was mitschwingt.
Kommunikation beginnt bei sich selbst
Wirksam kommunizieren kann nur, wer innerlich sortiert ist.
Deshalb beginnt meine Arbeit nicht bei Gesprächstechniken, sondern bei der Frage: Was sende ich – bewusst oder unbewusst – mit?
Diese Selbstklärung wirkt unmittelbar im Arbeitsalltag: in Entscheidungen, in Führung, in Zusammenarbeit und im Umgang miteinander. Sie reduziert Rauschen und schafft die Grundlage für klare, tragfähige Kommunikation.
Arbeitsweise & Formate
Ich arbeite bevorzugt im direkten Kontakt und an konkreten Situationen. Ich höre zu, stelle präzise Fragen und mache sichtbar, wo Kommunikation stockt, Rollen nicht stimmig gelebt werden oder unnötige Barrieren entstanden sind.
Dabei behalte ich sowohl Arbeitsstrukturen und Prozesse als auch die Menschen im Blick, die darin handeln. Ziel ist kein Optimieren um jeden Preis, sondern ein Arbeitsumfeld, in dem Aufgaben, Fähigkeiten und Verantwortung sinnvoll zusammenfinden und Zusammenarbeit leichter wird.
Die Zusammenarbeit ist bewusst klar begrenzt. Oft reichen wenige Gespräche oder ein überschaubarer Zeitraum, um Wahrnehmung zu schärfen, Spannungen zu klären und Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen. Die Formate entstehen aus dem jeweiligen Anliegen: als Einzelgespräch, als Reflexionsraum mit Führungskräften oder als punktuelle Begleitung von Teams. Dauer und Umfang richten sich nach dem Bedarf, nicht nach einem festen Programm.
Kurze Impulse oder Inputs sind möglich, wenn sie in einen Arbeitsprozess eingebettet sind. Im Mittelpunkt steht jedoch immer das gemeinsame Hinschauen und Arbeiten am realen Geschehen.
Typische Anlässe
Eine Begleitung kann sinnvoll sein, wenn zum Beispiel:
- Kommunikation trotz vieler Gespräche nicht greift
- Spannungen in Teams oder zwischen Rollen spürbar sind
- Führungskräfte zwischen Anforderungen und eigener Haltung stehen
- Zusammenarbeit Energie kostet, obwohl Prozesse funktionieren
- Menschlichkeit und Klarheit im Arbeitsalltag wieder mehr Raum bekommen sollen
Zusammenarbeit im größeren Kontext
Für weiterführende Organisations- und Kulturarbeit arbeite ich gemeinsam mit meinem Mann in der Agentur für Menschlichkeits-Angelegenheiten (Nexus-M). Dort verbinden wir Bildungs- und Begleitformate mit der Frage, wie Menschlichkeit, innere Klarheit und verantwortungsvolle Kommunikationin Zeiten zunehmender Technologisierung im Arbeitsalltag gelebt werden können.
Mehr zur Agentur: https://nexus-m.de/
Einordnung
Meine Arbeit in der Arbeitswelt ist kein klassisches Kommunikationstraining. Sie richtet sich an Menschen und Organisationen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Klarheit, Vertrauen und Wirksamkeit entstehen können – jenseits reiner Methoden.
Rahmen & Kontakt
Umfang, Dauer und Honorar richten sich nach Anliegen und Format und werden im persönlichen Gespräch geklärt.
Gern bespreche ich mit Ihnen, ob und in welcher Form eine Begleitung für Ihre Fragestellung sinnvoll ist.
Hier können Sie Kontakt aufnehmen
